Aufregende Woche

Hallo Leute Das war eine aufregende Woche, sag ich Euch . Zuerst kam unser Pflegemami mit so einem grossen runden Ding, an dem viele interessante Schnüre hingen, ein Korb sei das und der würde nun für uns aufgehängt. Natürlich mussten wir ihr mit den Schnüren helfen, mit dem Durcheinander wäre sie nie allein fertig geworden . Nun hing dieser Korb da, aber was sollten wir damit anfangen ? Nach ein paar Tagen und nachdem mich das Pflegemami ein paarmal reingesetzt hatte, begriff ich es – eine tolle Schaukel! Nun hüpfe ich ganz allein rein. Meine Brüder haben zum Glück noch nicht rausgefunden wie das geht, also ist das meine Schaukel.                     Noch aufregender wurde es, als ich (ausser Aliano wollte ja keiner), endlich einen Ausflug machen durfte, erst mal im oberen Stock. Mann war das spannend ! All diese neuen Dinge und Gerüche! Nach ein paar Tagen ging es

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Liebenswerte Jungs

Liebe Tagebuchleser Heute möchte ich Euch mal aus meiner Sicht von meinen tollen Buben erzählen. Die vier Jungs waren anfangs unglaublich scheu. Die kleinste schnelle Bewegung hat sie erschreckt. Sogar für Bakari, der an und für sich Menschen mag, war alles zuerst etwas viel und ich fragte mich, wie und ob ich es schaffen würde, ihnen die Angst zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie toll Menschen sind.                               Wie zu erwarten war, ist Bakari zuerst aufgetaut. Er ist wie ein kleines Stehaufmännchen, unermüdlich beim Spielen und Herumhüpfen. Er ist mutig, unerschrocken, ziemlich vorwitzig und immer und überall an vorderster Front dabei. Kaum nimmt man ein Spielzeug in die Hand und will damit seine Brüder locken, ist Bakari schon da und hat es sich geschnappt . Die grüne Raupe ist und bleibt SEINE und wenn er sie hat, trägt er sie voller Stolz und hocherhobenen Hauptes davon. Er

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Wilde Spiele

Hallo liebe Tagebuchleser Endlich bin ich dran, Euch was zu erzählen. Was hat denn so lange gedauert? Ich bin doch immer als erster dran, ich bin vorwitzig und sehr neugierig und begrüsse das Pflegemami immer mit einem freundlichen Maunzer, oft schon an der Tür. Wie auch immer, jetzt rede ich !                                         Unser Pflegemami ist jeden Tag mehr begeistert von uns vieren und unseren Fortschritten. Wir geniessen das tolle Zimmer und die Aufmerksamkeit. Ich würde ja gerne mal einen Abstecher in den Rest der Wohnung machen. Ausser der Türe hat es da auch noch ein Gitter, durch das wir immer neugierig schauen, was im Gang los ist. Eines Abends kam die Katze des Hauses ans Gitter. Whiskers hat sie ganz heftig angefaucht und einen richtigen Buckel gemacht. Das hat ihr glaub ich Angst gemacht , denn sie ist gleich wieder gegangen. Ein anderes Mal kam sie gar

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Streicheln ist vielleicht doch nicht so doof?

Hallo liebe Leser In meiner Beschreibung steht, ich sei eine Knacknuss . Gestern hat diese harte Schale einen ersten kleinen Riss bekommen. Immer nach dem Frühstück sind wir ziemlich relaxt. Das Pflegemami setzt sich dann ganz ruhig zu uns und Bakari sucht ihre Nähe, klettert auf sie drauf und nuckelt an ihrem Shirt . Dabei schnurrt und maunzt er ziemlich laut und lässt sich mit sichtlichem Wohlbehagen schmüsele.                                         Zwischendurch kommt er immer wieder zu mir und erzählt mir mit Köpfeln wie toll das ist. Ich schleiche mich also auch immer näher ran, schnurre schon mal, vielleicht gibt es ja Leckerli . Nach denen bin ich nämlich ganz verrückt, so verrückt, dass ich meine Angst vergesse und sie dem Pflegemami aus der Hand nehme.                                           Gestern nahm ich also erstmals meinen ganzen Mut zusammen, machte es mir, nur Zentimeter von ihrer Hand entfernt,

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Aufgeblüht

Hallo Ihr Lieben Ich muss Euch unbedingt erzählen, wie es uns in den vergangenen vier Tagen ergangen ist.                                        Ganz einfach – wir finden es toll hier! Jeden Tag wird wirklich stundenlang mit uns gespielt und immer gibt es wieder ein anderes tolles Spielzeug. Wir liiiieeeeben die Spielangeln . Bakari ist ganz wild auf eine grüne Raupe und verteidigt sie mit mächtigem Knurren, wenn sie ihm jemand wegnehmen will.                               Aliano hingegen mag alles was pink ist. Zuerst hat er sich in ein pinkes Fellmonster verliebt, dem er mächtig zugesetzt hat. Das Pflegemami bekam sogar mal Angst, weil von seinem Mund über die Brust alles rot war. Sie glaubte, er blute irgendwo. Dabei hat er nur dem Monster den Garaus gemacht und ihm nach und nach das Fell ausgerissen. Die pinke Spielangel mit dem Ball und den Fellzotteln findet er ebenso toll.

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So viel passiert

Liebe Tagebuchleser Ich weiss, es ist schon eine ganze Weile her, dass ihr von uns gehört habt. Die arme Manu hatte einfach zu wenig Zeit und das ist auch der Grund, weshalb wir in die neue Pflegestelle „Happy Hearts“ zu Kathrin gezogen sind . Aber alles der Reihe nach. Die Wochen vergingen, wir spielten, schliefen und assen gut. Aber sonst war es uns manchmal ein bisschen langweilig . Menschen bekamen wir zwar regelmässig zu Gesicht, aber eben, die hatten wenig Zeit sich mit uns zu beschäftigen. Sie sagten uns, dass im Verein so viel los ist und dass wir umziehen würden, sobald die neue Pflegestelle bereit sei.                      Dann, eines schrecklichen Morgens, wurden wir alle in Transportboxen eingepackt. Das war uns überhaupt nicht geheuer, vor allem Whiskers hat mit heftiger Gegenwehr reagiert. Wir wurden irgendwo deponiert bis wir in ein Auto geladen wurden, wo es nach anderen Katzen roch,

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Aufgesammlt

Liebe Tagebuchleser Unsere Mama ist sehr jung und hat sich mit uns vier Kids bisher ganz alleine durchschlagen müssen. Es ging ihr nicht so gut und wir alle waren an Menschen überhaupt nicht gewöhnt. Wir wurden in einem Maisfeld gefunden und da schnell gehandelt werden musste, zogen wir bei Manu ein. Unsere Mama ist leider sehr wild und bekam daher auf der Terrasse ein gut geschütztes Plätzchen. Sie wird liebevoll umsorgt und traut sich inzwischen schon etwas näher an die Menschen ran .                     Wir, das sind Aliano, Bakari, Cooper und Whiskers, durften es uns im Haus gemütlich machen. Weil wir das alles überhaupt nicht kannten – was sind das überhaupt für grosse zweibeinige Wesen, die immer wieder ins Zimmer kommen ? – haben vier Brüder uns meistens versteckt oder uns aneinander gekuschelt und ganz vorsichtig geschaut, was da noch kommt. Wenn uns jemand zu nahe kommt, fauchten wir

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