Besuch bei Jay

Jay lag zuoberst auf dem Kratzbaum im Bettchen und erkannte meine Stimme sofort, als ich ins Wohnzimmer eintrat. Ich wollte wissen wie er auf mich reagiert und hielt ihm meine Hand hin, die er sogleich anfauchte . Seine Besitzer meinten nur, dass sie dieses Verhalten bei ihm schon länger nicht mehr gesehen hätten, doch damit gerechnet hatten, dass er mich so begrüsst .                     Schon wenige Minuten später kam er vom Kratzbaum herunter. Ich dachte schon, dass er sich nun in die obere Etage zurück zieht, doch versuchte er nur etwas mehr Distanz zwischen uns zu bringen. Nur kurz verschwand er die Hälfte der Treppe nach oben, doch sehr schnell stand er auch wieder da. Er wurde immer neugieriger während wir plauderten . Als erstes mussten meine Schuhe untersucht werden und schon bald darauf waren die Taschen dran. Alles schnupperte er ab, auch meine Finger. Es war toll ihn so

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Jay im neuen Daheim – Teil 2

An der Situation mit meinen zwei neuen Mitbewohnern hat sich nicht so viel geändert. Ich versuche immer ganz freundlich mit allen zu sein, aber Cameo macht immer noch diese Laute. Grauenhaft! Ich kann mich zwar immer mehr annähern und Fluffy lässt mich auch immer näher an sich ran, aber sie wollen den Futternapf noch nicht mit mir teilen. Zum Glück gib es 2 Futternäpfe. Im Moment bleibe ich im Wohnzimmer und meine 2 Kumpels sind meistens ganz oben . Papi und Mami verbringen viel Zeit mit mir mit Spielen und Knuddeln, es ist schön. Ah ja, und am Samstag musste ich zum Arzt. Ich war ganz tapfer. Ich bekam eine Spritze, weil ich Fieber hatte und ein Antibiotikum . Es ging mir am Abend schon viel besser und ich habe mich in eine kleinen Rakete umgewandelt. Ich fühle mich pudelwohl und habe grosses Vertrauen in meinen neuen Eltern, was sie

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Auszug hoch fünf

Liebe Leser Nun ist es soweit und wir fünf Geschwister sind alle in unseren neuen Zuhause. Bereits am Donnerstag wurde Jay, unser süsser weiss getigerter Bruder, abgeholt und seine neuen Besitzer freuten sich riesig auf ihn. Sie waren die letzten Tage über immer wieder hier, um ihren Schatz zu besuchen . Als sie heute kamen, freuten sie sich riesig und Manu war etwas traurig, denn sie wusste, dass der Abschied bevor stand. Doch sie weiss, wie gut es Jay in seinem neuen Daheim haben wird und so konnte sie loslassen und dem kleinen Schatz von Herzen alles Gute für seine Zukunft wünschen. Sie weiss, dass seine Besitzer sich immer wieder bei ihr melden und von ihm erzählen werden – dass ist immer ein tolles Gefühl und zeigt, dass auch die Besitzer viel Verständnis dafür haben, dass Pfleglinge einem ans Herz wachsen und man sie nur ungern ziehen lässt. Lieber Jay, von ganzem

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Jay’s grosse Herausforderung

Hallo Mami Manu! Wie du es weisst, war es gestern ein ganz herausfordernder Abend, den ich wie ein Grosser gemeistert habe. Als meine neuen Eltern den Käfig im Wohnzimmer hingestellt und geöffnet haben bin ich sofort rausgegangen. Die 2-Beiner haben ja gestaunt ! Tja, dann bin ich auf Erkundungstour gegangen, Schwänzli hoch und selbstsicher. Ich habe ja schon geschmeckt, dass hier andere Katzen leben, aber sie waren nirgends zu sehen und ich hatte gut 10 Minuten allein zum Erkunden. Dann kam ein beiger Kater die Treppe runter, ziemlich rund mit grossen runden Augen, der Cameo. Hihi, der war ziemlich schockiert mich in seinem Wohnzimmer zu sehen und war nicht gerade begeistert. Er hat gejault, gefaucht und gespuckt, das ganze Theater . Ich bin sitzen geblieben und habe gewartet, dass das Gewitter vorbeizieht. Er ist mir mit Abstand gefolgt und hat weiter „gesungen“ aber ich liess mich gar nicht beeindrucken und

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Es geht bergauf

Liebe Leser Uns geht es mittlerweile wieder gut. Unser Schnupfi – Jane – muss dem Tierarzt vorgestellt werden, obwohl es ihr seit Sonntag Abend wieder besser geht. Aber Manu will, dass ein Profi sich das ganze anschaut und auch wenn nochmals Antibiotika verschrieben werden, denkt sie, dass Jane das auch ohne überstanden hätte. Denn schon seit Sonntag niest sie nicht mehr so oft und erholt sich sichtlich von ihrem Schnupfen. Aber morgen wissen wir mehr, denn dann müssen wir alle nochmals zum Tierarzt. Manu schätzt, dass Jay, Jake und Jenny geimpft werden, denn die drei toben rum, zeigen wie ein Kittenleben sein sollte und sind kaum zu bremsen. Jane und Joya hingegen sind noch etwas ruhiger, was nicht heisst, dass sie super krank sind, aber sicher auch nicht gerade auf ihrem Höchstniveau! Doch es kommt gut. Spätestens seit gestern sieht man Fortschritte und die beiden Mädels werden sicher bald ihren Infekt

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Auf’s und ab’s

Liebe Leser Wir sind nun schon gut eine Woche in der Pflegestelle und haben uns super eingelebt. Jay ist immer noch der vorsichtigste von uns, doch lässt er sich in der Zwischenzeit streicheln und findet das gar nicht so uncool . Er hat enorm dazu gelernt seit er in der Pflegestelle angekommen ist und auch seine neuen Besitzer kommen noch so gerne vorbei, um ihn immer wieder zu besuchen. Gerade sein neues Herrchen hat ein Händchen für diesen super süssen Kater und dann lässt er sich knuddeln und schmusen und vergisst dabei – abzuhauen .                     Jenny, seine Schwester hat kurz nach der Übernahme mit einem Schnupfen reagiert, den wir gleich in Angriff nahmen. Nun, nach einer Woche hat sie ihn schon auskuriert und ist wieder am rum hüpfen und prügeln. Sie ist eine wundervolle kleine Katzendame und macht den Pflegemamis viel Freude.           Sie darf zusammen mit Jake

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Turbulenter Einzug

Liebe Tagebuch Leser Unsere Geschichte hat sicher was mit Glück zu tun, denn zuerst wären wir zwei, Jenny und Jay, wohl über den Winter draussen geblieben, gäbe es da nicht eine Tierfreundin die uns nicht den kalten Nächten aussetzen wollte. Drei von uns hatte sie schon gerettet und in die warme Stube genommen, doch wir zwei wollten anfangs nicht … Nur mit etwas List schaffte sie es am Schluss uns doch einzufangen. Doch alles von anfang an. Vor einigen Tagen brachte unsere Katzenmutter uns in das Tenn dieser Frau, wo es trocken und windgeschützt war. Unsere drei schwarzen Geschwister waren so zutraulich, dass sie mit der Frau in die warme Stube gingen, wo diese nur die Türe schliessen musste. Ich Jay und meine Schwester Jenny trauten der Situation nicht und liefen mit unserer Mutter zurück auf den Hof. Doch immer wieder kamen wir ins Tenn und so ergab sich die Möglichkeit

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