Über die Regenbogenbrücke

Tieftraurig muss ich mitteilen, dass Muck heute, 21.09.2018, über die Regenbogenbrücke marschiert ist. Er hinterlässt ein riesiges Loch hier im Haus und vor allem in meinem Herzen. Sein inoperabler Hauttumor hat so fest gestreut, dass nichts mehr funktionieren wollte. Gestern hat er nochmals auf seine ganz spezielle Art gezeigt, was er für die letzte Nacht zu Hause haben möchte. Er wollte, dass alle Hausbewohner früh ins Bett gehen und ihn zwischen sich schlafen lassen. Er kuschelte abwechslungsweise auf beide Seiten, leckte unsere Hände, auch wenn er beinahe keine Luft mehr bekam und zeigte es auch, wenn er doch nochmals unbedingt auf die Toilette musste. Ich musste ihn dorthin tragen, da er nicht mehr laufen konnte. Heute Morgen weckte er mich und wartete bis ich die Transportbox parat hatte und dann kroch er selber, so gut es ging, hinein. Er wollte nicht, dass ich ihm helfe. Unser Muck, wie er war,

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Besuch bei Muck

Als ich eintrat war Muck gerade auf dem Klo und schaute mich mit grossen Augen an. Wir warteten bis er fertig war und dann kam er schnurstracks auf mich zu und miaute mich lieb an. Er liess sich gleich streicheln und flattieren und lief hinter uns her, als wir ins Wohnzimmer gingen. Während meines ganzen Besuchs war er immer um uns herum. Er lief voraus auf die Terrasse, wo er gerne in der Sonne liegt, führte mich an seinen Futterplatz wie auch seinen Lieblingsplatz auf dem Hocker. Es war, als wolle er mir zeigen was für ein tolles Zuhause er bekommen hat und auf seine Weise danke sagen. Das war einfach nur schön. Seine Besitzerin erzählte mir voller Stolz wie sehr sie ihren „Muckel“ liebt und was für ein tolles Büsi dieser Kater sei. Sie teilte mir mit, dass Muck es drauf hat jeden für gewisse Dinge einzuspannen. So läuft

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Erste Neuigkeiten von Muck

Hallo Fans Wir sind zu Hause angekommen. Parterre und Nassfutter ist inspiziert und für gut befunden und der Fressnapf in der Küche mit Trockenfutter ist auch schon unter Kontrolle. Die ersten 24 Stunden: Muck hat mir gestern Abend noch geholfen die Wohnung etwas umzustellen. Er wusste wohl auf Anhieb nicht mehr ganz genau wo das Katzenklo war, oder er wollte mir etwas erklären, also lockte er mich zum Bad und ich musste ihm die Tür öffnen. Im Bad hat er den Badezimmerteppich behandelt, wie wenn es Katzensand ist. Er scharrte wie wild, schaute mich an und tat ganz nervös. Also ich nichts wie los mit ihm in den Keller um zu zeigen wo die Kiste steht. Er schaut die Kiste an und verschwindet in der Waschküche (Raum nebenan) und miaut. Ich hinterher mit der Kiste unter dem Arm. Er schaut mich an, steht an eine bestimmte Stelle und miaut. Also

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Ich verabschiede mich

Hallo ihr Lieben Heute noch im Verlaufe des Vormittags erschien mein neues Frauchen und strahlte über beide Wangen – so sehr freute sie sich, mich endlich heim zu holen. Es war toll und ich fühlte mich auf Wolke Sieben. Zuerst sprachen die Menschen nochmals miteinander und man schaute mir zu, wie ich mich in der Wohnung bewegte und natürlich auch zum Schmüsele kam. Ich fühlte mich sehr wohl und fand es cool, so viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Bald war alles schriftliche erledigt und man merkte Manu an, dass es ihr schwer fiel loszulassen. Sie hat mich in den wenigen Tagen wo ich bei ihr bin, zu sehr in ihr Herz gelassen, aber ich bin auch ein Charmeur . Nun lässt sie mich schweren Herzens ziehen und mein neues Frauchen will bald zeigen, wie es mir im neuen Zuhause ergeht. Also keine Angst, ihr hört bald wieder von mir . Bis

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Das hätte ich nicht gedacht

Hallo Fans Ich sage Euch, ich bin so ziemlich beeindruckt, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Alter noch grosse Chancen habe, doch seitdem ich hier bin haben sich schon mehrere Interessenten für mich gemeldet , die mir einen schönen Lebensabend schenken wollten. Das ist doch super, findet ihr nicht? Gestern war eine ganz nette Frau hier und hat mich besucht und ich zeigte auch mein Interesse, obwohl ich anfangs am Dösen war und man mich bei meinem geliebten Schläfchen störte . Nach einem langen Gespräch zwischen meinem neuen Frauchen und meiner Pflegemami und dem Zuschauen meines Verhaltens war klar, dass ich umziehen darf. Jupie, am Freitag werde ich abgeholt und dann beginnt mein letzter Lebensabschnitt. Manu ist sich sicher, dass richtige Zuhause für mich gefunden zu haben und freut sich für mich, dass ich schon bald meine Pfötchen wieder ins Grün stellen darf – denn das vermisse

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Eingelebt

Hallo Freunde Nun bin ich bereits 6 Tage in der Pflegestelle und obwohl Manu dachte, dass ich wohl mehr Mühe mit so vielen anderen Katzen habe, staunte sie nicht schlecht, dass ich mich innert kürzester Zeit mit allen gut verstand. Ich bin wirklich ein sehr sozialer Kater und akzeptiere andere in meiner Nähe. Eigentlich habe ich mehr Mühe damit drin bleiben zu müssen, doch ist mir der Weg nach draussen verwehrt . Gestern wurde ich erneut in die Transportbox getan und auf ging die kurze Reise zur Tierärztin. Diese staunte nicht schlecht als ihr Manu erzählte wie alt ich bin und wollte es erst nicht glauben. Doch ein Blick in mein Impfbüchlein zeigte ihr mein stolzes Alter von 16 Jahren und so reagierte sie mit Begeisterung, denn sie fand, dass sie selten ein solch vitales, gesundes Büsi in meinem Alter gesehen habe. Ich wurde ganz gründlich untersucht. Meine Zähne sind in

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Einzug im Zwischenzuhause

Liebe Tagebuch Leser Heute war ein etwas anderer Tag für mich, denn mein Herrchen tat mich in die Transportbox und als ich daraus heraus durfte, befand ich mich in einer völlig unbekannten Umgebung. Es roch intensiv nach anderen Katzen und obwohl ich mich als sozialen Kater einstufen würde, war mir dies ein bisschen zu viel und so mauzte ich vor mich hin. Mein Pflegemami schaute immer wieder nach mir, doch stellte sie fest, dass ich einmal begründet mauzte, weil mir ein noch fremdes Büsi zu nahe kam, aber auch völlig unbegründet mauzte, denn weit und breit war kein Fellknäuel zu sehen. Sie ist sich sicher, dass dies alleine den neuen Gegebenheiten zugewiesen werden kann und hat vollstes Verständnis für mich. Es war auch ein bisschen viel heute, das gebe ich zu , denn ich bin nicht mehr der Jüngste und man mutet mir doch zu, mich mit einigen Artgenossen im

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