Besuch bei Kaara

Auch wenn sich Kaara sehr gut entwickelt hat, Fremden gengenüber ist sie nach wie vor etwas misstrauisch. Sie hat sich also die ganze Zeit versteckt und so klein gemacht, dass wir sie überhaupt nicht sehen konnten. Klein machen konnte sie sich ja schon immer, aber inzwischen ist sie ziemlich gewachsen und ein grosses, hübsches Katzenmädchen geworden.                     Im Gespräch mit den Besitzern habe ich viel Positives erfahren und ich bin sehr glücklich, dass Kaara ihr Traumzuhause gefunden hat, wo man ihr die nötige Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe gibt, damit sie sich wohl und daheim fühlt .   Kaara hat sich sehr gut eingelebt und sich sowohl mit ihren 4-beinigen Gspänli arrangiert wie auch gegenüber den Menschen geöffnet. Sie spielt sehr gerne, vor allem mit Pingpong Bällchen oder mit dem rot-grauen „Haarmonster“, das ihr die Pflegemama mitgegeben hat. In letzter Zeit hat sie sich mit Roxy, dem anderen Katzenmädchen im

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Bitte melde dich

Hallo Leute Nun bin ich schon eine Woche alleine. Also ja, ich bin ja nicht wirklich alleine. Aber die Kaara ist ausgezogen, und wie es aussieht kommt sie nicht mehr wieder . Jetzt habe ich das ganze Zimmer für mich. Steffi (meine Pflegemami) scheint gemerkt zu haben, dass mir ein Teil der Inneneinrichtung gar nicht gefällt und hat einfach umgeräumt. Ich muss schon sagen, es hat seine Vorzüge, schaut es euch selber an.           Ich bin zwar nicht gerade die Freundlichste (Steffi behauptet immer ich sei der Teufel), aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn jemand mal vorbeikommt, der sich für mich interessiert . Aber es ist natürlich so, ich habe ein gewisses Alter und ich weiss auch genau was ich will. Meine Vorzüge: Ich bin sehr schnell, kenne keinen Rückzug und kann sehr weit springen. Okay, dabei gehen auch schon mal Sachen kaputt wie letzte Woche. Da habe ich

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Grosse Wandlungen

Liebe Tagebuchleser Ich möchte ich in dieser Woche gerne einmal die Gelegenheit ergreifen und mich als Pflegestelle melden. Unsere zwei sehr scheuen Pfleglinge haben ja schon das eine oder andere berichtet und so habt ihr sicher einen sehr guten Überblick, wie die zwei sich so entwickeln. Auch wenn es sehr langsam voran geht, machen wir doch Fortschritte. Zwar kommen beide noch nicht auf einen zugerannt vor lauter Freude, aber sie akzeptieren zumindestens die Nähe eines Menschens bereits .                     In der Hoffnung, dass das ausreichen könnte hatten wir letztes Wochenende Besuch. Eine ganz tolle Familie hat sich für Kaara interessiert. Gerade jetzt zeigte sich jeder Trainingserfolg. Die sonst so schüchterne Kaara, wo die Ohren glatt verschwinden lässt als hätte sie gar keine, die sich hinter ihrem eigenen Schwanz zu verstecken versucht, blieb ganz entspannt auf ihren Katzenbaum liegen und horchte gespannt wer da kommt .                     Für ihre

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Besuch

Hallo Leute Wir hatten Besuch, yeah. Nein keiner, der uns ein neues zu Hause geben möchte (der kommt noch …  ). Die Kathrin von dem Verein, der uns unterstützt, kam vorbei und hat mit uns gespielt. Sie ist ganz lange geblieben und hat sehr viel versucht, dass wir uns ein bisschen öffnen. Uns war das nicht so geheuer und auch bei den anderen sind wir noch nicht ganz sicher was die so wollen . Ich glaube diese Menschen sind einfach komisch, muss man euch eigentlich verstehen? Nun ja egal. Kommt Zeit kommt Rat. Vielleicht verstehen wir ja mal noch, warum die immer spielen wollen, worauf wir so gar keinen Bock haben. Auch dieser männliche Mensch darf uns mal gernhaben, der war zwar kurzzeitig interessant, aber am Ende ist er doch wie jeder andere Mensch auch. Oder ? Da ist jetzt noch ein Mensch… eine Frau. Sie kommt auch regelmässig bei

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Huch, auf einmal kommt ein männlicher Mensch

Hallo zusammen Na, da haben wir uns letztens aber gewundert : man hörte jemanden an der Zimmertür und wir dachten, es ist wie so oft unsere Pflegemama. Aber nein, da kam ein männlicher Mensch. Ich glaube, man sagt dem „Mann“, wenn sie gross sind. Nun ja,  diesen Mann kannten wir, der war schon paarmal da. Unser Pflegepapi kam also ins Zimmer und verbrachte etwas Zeit mit uns. Da wir ihn ja schon kannten, haben wir auch gar nicht so gefremdelt und Kaara hat sich sogar gleich von ihm mit der Federangel bespassen lassen . Olle Verräterin! Sie hat sogar angefangen zu schnurren. Stell sich das doch mal einer vor, wenn wer mitkriegt, dass wir auch anders können! Wer weiss, wo wir dann hinkommen.           Na ja, jetzt hat Kaara da was angestellt, seither kommt unser Pflegepapi öfter rein und bespasst uns. Mir soll es recht sein, ich habe ein neues

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Holt mich hier raus!

Hey Leute, ich bin es, die Lythienne! Ich bin jetzt in der Pflegestelle Streichelzoo und lebe dort mit Kaara in einem schönen Zimmer. Es ist wirklich toll eingerichtet und man konnte sich bis vor kurzem an ganz vielen Orten verstecken. Ist ja eigentlich perfekt für mich, wo ich es das so gar nicht mag, wenn mir jemand zu nahe kommt . Doch jetzt muss ich echt sagen, die Pflegemami hier ist schon ganz schön fies. Da wird mein Lieblingsversteck einfach zugemacht und ich komme nicht mehr rein. Jetzt muss ich mich doch tatsächlich mit der Kaara auseinandersetzen . Ja gut, so blöd ist sie ja gar nicht. Und eigentlich müssen wir ja die gleiche Suppe auslöffeln.           Schauen wir mal, ob wir dadurch ein bisschen schneller hier wieder rauskommen. Ich lauere ja immer nur darauf, dass sich die nächste Möglichkeit irgendwie ergibt. In Sicht ist bisher noch keine, aber abwarten,

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Ein Gspänli für Kaara und viel Action

Hallo liebe Tagebuchleser Vor ca. einer Woche hat unsere Kaara ein Gespänli bekommen. Wir waren ganz gespannt, wie das funktioniert, da beide Katzen sehr schüchtern sind . Inzwischen ist eine Woche vergangen und wir sind uns immer noch nicht sicher, ob sie sich verstehen oder einfach nur gemeinsame Sache machen. Ab und zu sieht unser kleines Katzenparadies so aus als wäre es sehr wild hergegangen. Decken liegen auf dem Boden, Sachen sind durcheinander und man sieht, es war Action in der Bude. Aber kaum ist man anwesend, sind beide sehr zurückhaltend in ihrer eigenen Ecke. Das werden zwei härtere Nüsse und wir hoffen, mit sehr viel Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit, ihnen ein gutes Gefühl vermitteln zu können bevor sie uns verlassen.           Lythienne durfte mit uns zum Tierarzt. Als sie die Box sah, rannte sie dreimal wie von der Tarantel gestochen durch das komplette Zimmer . Über Schränke, Regale, Fenstersimse

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Kaara’s Geständnis

Hey Leute, jetzt muss ich euch tatsächlich noch ein Geständnis machen, sowas auch. Hätte ich viel eher gewusst, wie angenehm die Hand eines Menschen sein kann, würde ich wahrscheinlich nicht immer so eine trockene Kehle vom ganzen Fauchen bekommen . Ich muss ja sagen, so schlecht ist das gar nicht. Es ist ja schon schön, wenn man so ein bisschen gestreichelt wird. Gut, von jedem muss ich mich noch lange nicht anfassen lassen, aber ich denke, ich kann dann schon bald herausfinden wer ein guter Mensch ist und ob es okay ist, wenn sie mich anpacken oder nicht .            Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, wie ich das besser erkennen kann? Es scheinen ja nicht alle so böse zu sein wie die, wo ich als allererstes mal kennengelernt habe – lange ist das her. Aber es nagt halt schon noch ein bisschen an mir. Wenn man Menschen nicht

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Turbulente Zeit

Hallo zusammen Also, so ganz weiss ich ja gerade gar nicht was ich sagen soll . Nun gut, ich bin es Kaara –  ja, ganz lange Geschichte – ich bin wieder da. Irgendwie hat es mit meiner neuen Besitzerin ein kleines Missverständnis gegeben und so sind wir nicht so ganz miteinander warm geworden. Ich war eine ganze Weile bei ihr, doch als sie die Tür aufgemacht hat sodass wir raus dürfen, habe ich beschlossen – ich muss hier weg. Ab und zu bin ich noch mal zurück ich habe mich aber nicht mehr getraut wieder reinzugehen und so war ich zwei Monate draussen bis man mich endlich wiedergefunden hat.           Ich hatte so fest in Hunger, dass ich ganz schnell in die Falle getappt bin, ich dummes Kind, denn ich wollte doch nicht zurück . Doch zu meiner Überraschung hörte ich auf einmal eine ganz bekannte Stimme – meine Pflegemami. Ich war

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Lythienne stellt sich vor

Hallo fleissige Leser, Ich bin die wunderschöne Lythienne. Mit meinen bald 9 Monaten bin ich noch ein junges Ding, das noch manches neues lernen möchte . Die ersten Wochen habe ich draussen verbracht, wo man mich im jungen Alter einfing. Danach lebte ich einige Monate mit anderen Katzen zusammen, doch da waren so viele, dass man mich von ihnen trennte. Nun gewöhne ich mich an das Leben als Hauskatze. Was gibt es da nicht vieles zu sehen im Haus! Fische die in Glaskästen schwimmen, ein grausiges Gerät, das einen furchtbaren Lärm macht, aber die ganzen Katzensandkörner aufnimmt und dann noch ein Mensch, so nah ! Das war doch gerade ein bisschen viel für mich! Deshalb habe ich mich flink in das höchste, erreichbare Versteck gezwängt. Von dort aus kann ich in Ruhe diesem Menschen zusehen, dem ich noch nicht ganz vertraue . Doch ich bin keine Eiskönigin und so lasse

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