Mia und Monti im neuen, alten Daheim

Für Monti und Mia hat sich nicht allzu viel verändert. Sie geniessen ihr Zuhause, wie sie es schon die letzten Monate genossen haben. Vor allem jedoch geniessen sie die alleinige Aufmerksamkeit von ihrer ehemaligen Pflegemami. Soviel Liebe und Zuneigung haben sie in ihrem kurzen Leben wohl noch nie bekommen .           Irgendwie gibt es auch wieder sowas wie ein Alltag. Türen, die verschlossen waren, sind nun plötzlich offen, neue Zimmer dürfen erkundet werden. Vorhänge, die hochgehängt waren, hängen wieder unten und laden natürlich super zum Spielen ein. Pflanzen, die versteckt waren, stehen plötzlich wieder da und erwecken den Reiz, in deren Erde zu buddeln . Es gibt noch viel, was die zwei Kleinen lernen müssen. Was sie dürfen und was sie eben NICHT dürfen.  

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Ein glückliches Ende

Liebe Leser Wir sind ein eingespieltes Team: mein Bruder Monti, Elvis und meine Wenigkeit, Lucy. Jeder hat seinen Lieblingsplatz, jeder weiss wo er nachts bei Pflegemami schlafen darf und beim Fressnapf weiss auch jeder welcher seiner ist. Ich geniesse die Aufmerksamkeit von meinen zwei Männern, vor allem von Elvis . Aber mir ist auch aufgefallen, dass Elvis und mein Bruder Monti immer wieder aneinandergeraten und sich streiten. Hat das vielleicht mit mir zu tun? Kämpfen sie um meine Gunst ? Ich weiss es nicht…                       Die Tage plätschern so dahin, wie das Wasser im Fluss hinter dem Haus. Es geschieht nichts Aufregendes. Wir essen kräftig, gedeihen gut und wachsen jeden Tag etwas mehr, auf jeden Fall Elvis und Monti. Ich hinke da etwas hintendrein. Meine Pflegemami setzt mich jeden Abend auf die Waage und immer sehe ich ihr besorgtes Gesicht. Ich nehme einfach nicht zu oder nur ganz ganz

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Es ist so ruhig…

Ich liege auf dem Katzenbaum, auf der obersten Etage natürlich, da wo sich schliesslich ein King aufhält, und der King (Elvis) bin immer noch ich . Ich überblicke das Wohnzimmer und es fehlt einfach irgendetwas. Ich vermisse meine Schwestern Kiki und Emma! Es ist so wahnsinnig ruhig seit sie nicht mehr da sind.           Monti und Lucy spielen viel zusammen, aber irgendwie fehlt mir Kiki, mit der ich stundenlang auf dem Dachboden hin-und herrennen konnte. Oder Emma, die mich immer aufforderte zum Kämpfen. Wie geht es ihnen wohl? Was machen sie? Denken sie auch ein bisschen an mich ?                               Ich bin nun oft der Beobachter, bin ruhiger geworden, liege meistens auf dem Katzenbaum und beobachte was drum herum so läuft. Seit Kiki nicht mehr da ist, habe ich nun den Schlafplatz direkt neben Pflegemamis Kopf übernommen. Sie kuschelt so wunderschön mit mir. Jedes Mal wenn sie sich

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News aus dem neuen Daheim

Die neue Besitzer schreiben uns: Lady Pandora (Kiki) und Donna Mafalda (Emma) haben sich bestens in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Sie haben die Wohnung bereits nach den ersten paar Minuten sehr interessiert erkundigt. Waren sie die ersten zwei Tage noch etwas scheuer, haben sie mittlerweile absolut keine Angst mehr. Beide sind sehr verschmust und anhänglich und kommunizieren fleissig mit uns. Sie schlafen bei uns im Bett und wollen allgemein immer da sein, wo auch wir sind.           Beide Büsis sind sehr verspielt und lieben es vor allem verstecken zu spielen oder durch die ganze Wohnung zu rennen. Wir sind noch dran, die Terrasse zu sichern, damit die beiden auch etwas an die frische Luft können.                     Die zwei kleinen Rambos, wie wir sie schon liebevoll nennen, sind eine echte Bereicherung für uns und wir geniessen jede Minute mit den Kleinen.

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Familienzuwachs und Schritt ins neue Leben

Wir schauen alle gespannt auf die Türe, die sich öffnet. Und diesmal bleibt sie offen. Die ominöse Türe, die seit drei Wochen konstant geschlossen ist und hinter der unser Pflegemami jeden Tag mehrmals für längere Zeit verschwindet. Und wenn sie wiederkam, dann hatte sie einen speziellen Geruch an ihren Kleidern, den Geruch von Katzen. Wir warten. Ich, Emma, stehe in der ersten Reihe. Ich will die erste sein, die sieht was sich die ganze Zeit hinter dieser Türe verborgen hält.           Zwei Augenpaare gucken neugierig hinter dem Türrahmen hervor, acht Pfoten tasten sich langsam vorwärts. Huch! Das sind ja Katzenkinder wie wir! Was für eine Überraschung .                               Gebannt schauen wir sie an. Sie kommen auf uns zu, wir schnüffeln uns an der Nase und… dann laufen sie einfach an uns vorbei ins Wohnzimmer. Das ist jetzt aber ziemlich arrogant. Was meinen die denn? Dass sie hier zu

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Ein Start ins neue Leben

Völlig unerwartet werde ich aus dem Schlaf gerissen. Ich hatte es mir soeben auf einem Reissbesen bequem gemacht. Zusammen mit meiner Schwester steckt man mich in eine Transportbox und unsere zweitägige Odyssee fängt an. Wir, das bin ich Monti, meine Schwester Lucy und mein bereits verstorbener Bruder, sind auf einem Bauernhof geboren und aufgewachsen und ich weiss momentan nicht was jetzt grad mit uns passiert .                     Wir werden zu einem Tierarzt gebracht, wo wir die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen untersucht man uns, wir werden mit Medikamenten vollgepumpt und halb benommen wieder in ein Auto verfrachtet und weiter geht die Fahrt. Völlig erschöpft erreichen wir am Nachmittag unsere Pflegestelle .                                In einem schön eingerichteten Zimmer mit vielen Kuscheldecken finden wir endlich Ruhe und können schlafen. Wir schlafen sehr viel. Pflegemami steckt immer wieder beunruhigt den Kopf ins Zimmer, um zu schauen wie es uns geht. Aber

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Von Hungerstreik und Abschied (erzählt von Kiki)

Tagein – tagaus bekommen wir immer das gleiche Futter. Naja, manchmal ist es Huhn, manchmal Ente, manchmal Pute, aber schmecken tut alles gleich. Mein Bruder Elvis ist ganz verfressen, der stürzt sich sowieso auf alles, aber ich und meine Schwester Emma sind da etwas wählerischer .                     Und von Mama reden wir gar nicht, die bekommt ja sowieso ihr eigenes Futter, weil sie wohl irgendwie verzogen ist . Nach einer kurzen Besprechung beschliessen wir also gemeinsam in den Hungerstreik zu gehen. Wir rühren einfach nichts mehr an! Unsere Pflegemami ist am Verzweifeln. Jeden Tag stellt sie uns ein anderes Futter hin, manchmal sogar 10 verschiedene Schälchen. Sie redet uns gut zu, erzählt, dass wir unbedingt was essen müssen. Aber wir stecken nur mal kurz die Nase rein, drehen uns um und laufen wieder weg . Von rohem und gebratenem Pouletfleisch, von Leckerli’s und Eigelb, nichts rühren wir an. Als

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Unser geliebter Balkon

Hallo zusammen Endlich darf ich auch einmal was sagen. Ich bin nämlich der Elvis und ich bin der King der Familie, aber das will irgendwie niemand so richtig wahrhaben. Meine Pflegemami sagt immer ich sei ein kleiner Macho . Aber das ist ja klar, ich bin ganz schwarz mit einem weissen Kragen, habe halblanges Haar, unwiderstehliche Augen, ich bin nun mal der Schönste weit und breit. Ich habe das Sagen hier in der Familie und nehme immer den obersten Platz vom Katzenbaum ein.           Heute Abend will ich auch meiner Pflegemami zeigen, wer hier der Chef ist. Als sie auf dem Sofa sitzt, klettere ich also auf ihren Schoss, ich schaue ihr zuerst kurz in die Augen und dann, wusch, schlage ich ihr mit meiner Tatze eins ins Gesicht. Pflegemami ist gar nicht „amused“!!!! Aber der Ausdruck in ihrem Gesicht war es wert, hahaha .           Unsere Tage verbringen wir

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Es ist einiges los auf Wolke 7

Wie doch die Zeit vergeht. Nun sind wir schon fünf Wochen bei unserer Pflegemami und jeden Tag gibt es immer noch Neues zu entdecken. Heute möchte ich, Kiki, ein wenig aus dem Nähkästchen erzählen. Unsere Pflegemami hat nun alle Hände voll zu tun mit uns, denn wir haben das Sofa entdeckt und darauf lässt es sich so schön herumrennen und hinter den Kissen verstecken spielen . Aber es macht auch weh, wenn mich mein Bruder Elvis schubst und ich runterfalle.                     Genauso wie mit dem hohen Katzenbaum. Die Tür zum Balkon wurde uns nun auch geöffnet. Ist das vielleicht spannend ! Da hat es so Grünzeug mit dem man gut spielen kann und der Dreck wo das Grünzeug drinsteckt eignet sich super zum Buddeln. Pflegemami sieht das aber gar nicht gerne. Was mich jedoch auf dem Balkon stört, ist das blöde Netz, das immer vor meiner Nase ist. Ich

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Wir entdecken die Welt

Hallo, liebe Leser Heute komme ich mal zu Wort. Die Unscheinbare, wie mich meine Pflegemami so schön nennt. Denn irgendwie bin ich da, aber man merkt gar nicht viel von mir. Mein Name ist Emma und ich bin eines der vier Kinder von Demi. Ich bin diejenige mit einem kleinen schwarzen Fleck auf dem Kopf. Meine Schwester heisst Kiki, mit ihr verstehe ich mich prächtig. Sie hat zwei kleine schwarze Flecken auf dem Kopf und ist eine sehr gesprächige, schlägt also ganz der Mama nach. Dann habe ich noch zwei Brüder. Elvis, das schwarze „Schaf“ der Familie, er sieht so ganz anders aus als wir drei Weissen .                                Er ist ein echter Raufbold und meint immer er sei der Grösste und Stärkste . Dabei bin ich ja eigentlich die Grösste. Seine Krallen sind sehr scharf und oftmals schimpfe ich mit ihm, wenn er zu grob mit mir

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Angekommen auf Wolke 7

Die Fahrt im Auto scheint doch etwas länger zu dauern. Was soll’s, ich schlafe ein bisschen, während meine Kleinen sich an mich kuscheln. Plötzlich werde ich wach und merke, dass ich mit der Box hochgehoben werde. Ich spüre einen frischen Wind um meine Nase und ehe ich mich versehe, stehe ich in einer mir völlig fremden Umgebung. Mein Name ist übrigens Demi  und ich bin soeben beim Pflegeplatz „Wolke 7“ angekommen.           Behutsam streichelt mich eine Hand. Ich geniesse es, fühle mich jedoch noch ein bisschen unsicher. Was soll ich hier? Aber so auf den ersten Blick gefällt mir meine neue Kuschelecke und der Tummelplatz für die Jungen. Eine kleines Gehege, wo ich jederzeit rein und raus kann, meine Kleinen jedoch nicht gleich in alle Himmelsrichtungen davonstolpern .                     Ich lege mich hin und beobachte zuerst alles genau, während vier hungrige Mäuler an meinen Zitzen hängen. Mami’s Milch ist halt

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