Mein neues Zuhause

Wieder einmal setzt mich meine Pflegemami in die Transportbox und wir gehen Auto fahren. Sie bringt mich zum Tierarzt und lässt mich einfach dort. Ich verstehe die Welt nicht mehr, aber lange kann ich nicht darüber nachdenken, denn schon werde ich sehr müde und schlafe bald ein . Ein paar Stunden später wache ich auf. Ich liege wieder in der Transportbox und höre die Stimme vom Pflegemami. Wir fahren nach Hause. Irgendwas ist mit mir geschehen, aber ich weiss nicht so genau was, bis mir mein Pflegemami sagt, dass ich kastriert worden sei. Naja, das hindert mich nicht, den ganzen Abend wieder durch die ganze Wohnung zu rennen . Eine Woche später stehe ich schon wieder auf dem Tisch beim Tierarzt. Diesmal gibt es nochmals ein kleines Pieks, meine zweite Impfung. Der Tierarzt ist begeistert wieviel ich schon wieder zugenommen habe seit dem letzten Mal und ich sei ein wahnsinnig

weiter lesen

Das hyperaktive Kind

Ich geniesse das Leben in vollen Zügen und bin so dankbar, dass ich wieder gesund bin und es mir so gut geht. Und das zeige ich jeden Tag! Ich kann nie genug kriegen vom Spielen und Herumrennen . Auch wenn Fiona und Monti nur doof zugucken, das stört mich nicht, kann mich sehr gut alleine beschäftigen. Vor allem die Duschwanne finde ich so genial, da kann man so schön drin rumrutschen. Und dann gibt es da so einen Stöpsel, den ich immer raus nehme und in der ganzen Wohnung umherwerfe. Meine Pflegemami sieht das nicht immer so gerne, vor allem morgens um 5.00 Uhr oder abends nach 22.00 Uhr. Sie nimmt mir dann den Stöpsel immer weg und sagt, dass ich die Nachbarin unten doch nicht stören kann mit diesem Lärm. Ich verstehe das nicht ganz . Es geht nicht lange und ich finde den Ping Pong Ball und schmeisse

weiter lesen

Nicht mehr allein ist so schön

Hallo Leute Nach drei Tagen Faucherei und Sorgenfalten in Pflegemamis Gesicht, haben wir nun die weisse Fahne gehievt und Frieden geschlossen. Und wer hätte das gedacht, die anfängliche Zicke Fiona ist nun meine beste Freundin . Mit ihr kann ich so richtig wild herumtoben und sie liebt es mit mir zu spielen, da ich sie nicht immer gleich vermöble, wie Monti es tut. Dem Monti habe ich es mal gezeigt. Er wollte auch mich einmal vermöbeln, aber dann habe ich ihm kräftig auf die Nase gehauen und jetzt lässt er mich in Ruhe. Ab und zu rennen wir einander nach, aber beste Freunde sind wir nicht und werden es wohl auch nie sein…           Ich geniesse diese grosse Wohnung in vollen Zügen und entdecke immer wieder neue Sachen. Wie zum Beispiel den Estrich hinter dem Schlafzimmer, der vollgestopft ist mit Bananenschachteln. In diesen Schachteln habe ich dann viel Seidenpapier gefunden

weiter lesen

Freunde oder Feinde?

Liebe Tagebuchleser Es ist soweit. Also, eigentlich habe ich gar nicht gemerkt, dass nun meine Türe vom Zimmer offen steht, ich war wieder einmal so beschäftigt mit meiner orangen Maus. Aber dann steht er plötzlich vor mir, als ich mich umdrehe. Monti, ein getigerter Kater. Huch, bin ich erschrocken, mit meinem Buckel versuche ich mich so gross wie möglich zu machen. Aber Monti lässt das ziemlich unbeeindruckt. Er schleicht ständig um mich herum und ich weiss nicht was ich machen soll . Und dann steht noch jemand anderes in der Türe und faucht mich an wie blöd. Das muss wohl Fiona sein. Uii, der traue ich gar nicht über den Weg, die scheint richtig böse zu sein. Ich widme mich wieder Monti, der nun vor mir auf dem Rücken liegt und mich zum Spielen auffordert. Naja, ich weiss nicht, er ist so gross und stark.                     Es dauert eine

weiter lesen

Gute Nachrichten

Als heute Abend meine Pflegemami in mein Zimmer kommt, ist irgendetwas anders. Sie ist völlig beschwingt, hält mich hoch und drückt mich ganz fest an ihr Gesicht . Naja, das macht sie immer wenn sie reinkommt und dann sitzen wir zusammen ein paar Minuten auf dem Sofa und kuscheln so richtig schön. Aber heute ist es irgendwie anders! Und, ach ja, mir ist aufgefallen, sie hat ihre Kleider nicht gewechselt als sie hereinkam.                     Dann lässt sie die grossen Neuigkeit platzen: Ich habe keine Giardien mehr ! Wir haben es geschafft, sagt sie immer wieder und wirbelt mich in der Luft herum. Uiii, das wird einem fast schwindlig. Ich kann ihre Freude und die ganze Erleichterung förmlich spüren. Was für tolle Neuigkeiten ! In den nächsten Tagen ändert sich mein ganzes Zimmer schlagartig. Die Quarantäne-Zone wird abgebaut, alle Decken und Tücher weggenommen, neue Gegenstände werden hingestellt. Ich komme aus

weiter lesen

Kleiner Flitzer

Ich flitze immer noch den ganzen Tag im Zimmer herum. Ich habe eine Energie, das ist unwahrscheinlich . Aber ich muss sagen, es geht mir auch viel besser. Mein Bauch rumort nicht mehr und ich sehe immer das glückliche Gesicht von Pflegemami, wenn ich ab und zu kleine Würstchen mache, anstatt einen grossen Kuhfladen. Ich wusste gar nicht, dass mein Kot so spannend sein kann. Aber Pflegemami macht eine reine Studie daraus. Sie schaut mir immer peinlichst genau zu, wenn ich mein Geschäft erledige und das ist mir jedesmal sooo peinlich… und dann macht sie auch noch Fotos davon ! In den letzten Tagen hat sie mir sogar den Kot weggenommen, bevor ich ihn zugraben konnte. Das habe ich gar nicht gerne, ist schliesslich meine Arbeit, das Ganze immer zuzudecken und unkenntlich zu machen, Ordnung muss sein. Ich war grad ein bisschen verwirrt und wusste im ersten Moment nicht was

weiter lesen

Ein langer Weg

Mein neues Leben ist immer noch mit viel Schmerzen verbunden. Mein Bauch tut sehr weh . Er rumort wie wild und furzen muss ich auch die ganze Zeit, zum Leidwesen von meinem Pflegemami. Die nennt mich immer einen kleinen Stinker und rümpft jedesmal die Nase. Es tut mir auch leid, dass meine Pflegemami immer so viel putzen muss. Da ich so sehr Durchfall habe, passiert es immer öfters, dass alles verspritzt ist.                               Aber sie ist ein Engel und hat auch eine Engelsgeduld . Immer wieder nimmt sie mich in den Arm und erzählt mir, dass ich einen lästigen, hochansteckenden Darmparasiten (Giardien) habe und mir daher der Bauch so weh tut. Aber sie sagt mir auch, dass wir zwei das schon in den Griff bekommen und ich bald wieder ganz gesund werde. Jetzt verstehe ich auch, warum meine Pflegemami jedesmal ihre ganzen Kleider wechselt wenn sie zu mir

weiter lesen

Weihnachten

Morgen ist Weihnachten. Aber das interessiert hier auf dem Bauernhof niemanden. Ich habe schon seit Wochen Bauchschmerzen und jeden Tag plagt mich der Hunger. Aber auch das interessiert hier niemanden. Zudem wird es immer kälter und sogar das Kuscheln mit meinen Geschwistern hält mich nicht warm genug. Ich bin sehr schwach und ich bin müde . Ich weiss nicht wie mir geschieht, aber während ich so vor mich hindöse, werde ich plötzlich am Nacken gepackt, hochgehalten und in eine Transportbox gesteckt. Ängstlich verdrücke ich mich in eine Ecke. Kurze Zeit später befinde ich mich in einem hellen Raum, wo mindestens 4 Leute um mich herumstehen und diskutieren. Später wurde mir erklärt, dass dies beim Tierarzt war. An meinem Hintern und dem Schwanzansatz wird rasiert, gerupft und gerissen. Ich muss die ganze Zeit weinen, weil es so weh macht . Danach werde ich gebadet und von oben bis unten schamponiert. Nachdem

weiter lesen