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Triss – Einzug und Geburt

Ich bin Triss (von Triss Merigold, rothaarige Hexe aus der Witcher-Serie), eine Findelkatze, und wurde Anfang August eingefangen – leider hat sich meine Familie bis jetzt nicht gemeldet, obwohl ich auf STMZ ausgeschrieben bin. Da ich bereits in der Mitte meiner Trächtigkeit war, war klar, dass ich ein langfristiges Pflegeplätzchen brauche, wo ich in Ruhe meine Jungen bekommen und aufziehen kann.

Am 20. August traf ich nach einer langen Autofahrt kugelrund bei meiner neuen Pflegestelle ein. Bei meinen neuen Menschen machte ich schon in den ersten 15 Minuten klar, dass ich nicht in einem einzigen Zimmer eingesperrt sein möchte 😕, dafür aber die Gesellschaft von Menschen und ihre Aufmerksamkeit sehr schätze – schon nach wenigen Minuten fläzte ich mich auf den Boden und liess mich ausgiebig streicheln 😅. Am Anfang fühlte ich mich vor allem abends jeweils noch einsam und ein bisschen eingesperrt und jammerte, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich ein und leistete Nicole fleissig im HomeOffice Gesellschaft 😉.

        

        

        

Am 1. September morgens um 4 war es so weit – die Fruchtblase platzte und schon eine Dreiviertelstunde später war das erste Kitten auf der Welt. Um 6 Uhr krabbelten drei kleine quirlige rote Kitten um mich herum und suchten den Weg an die Milchbar 😍 – und ich war der Meinung, das mit der Geburt ist erledigt. Meine Menschen standen mir bei und waren bei mir, falls ich Hilfe benötigt hätte, ich bekam das aber ganz gut alleine hin.

        

        

        

Bereits am ersten Tag zügelte ich meine Babys in meine Lieblingsecke am Boden (ich mag Kuschelnester oder Höhlen nicht so und liege am liebsten lang ausgestreckt auf dem Boden), liess mir aber von den Menschen zumindest eine weiche Unterlage unterjubeln.

        

        

        

Wie es leider so ist, sind Freud und Leid oft nahe beieinander – bereits am nächsten Tag merkten die Menschen, dass das kleinste Kitten, Beren, nicht wie die anderen zugenommen, sondern stattdessen deutlich abgenommen hatte 😕. Er suchte zwar den Weg zur Zitze, versuchte aber, selbst mit Unterstützung, gar nicht zu trinken. Beim Tierarzt wurde leider klar, dass das Kleine aufgrund eines Geburtsdefekts weder trinken noch mit dem Schoppen gefüttert werden könnte und deswegen kaum Überlebenschancen hatte 😢. Schweren Herzens mussten wir es gehen lassen. Der kleine Beren wird bei meinen Menschen im Garten seine letzte Ruhe finden 😍.

        

        

Bereits am Abend stand die nächste Überraschung bevor – abends spät wurde ich nochmals unruhig und hatte Wehen. Als es nicht weiterging, schnappten die Menschen mich und meine Kitten und fuhren notfallmässig mit mir zum Tierarzt 😮. Mit Unterstützung der Tierärztin brachte ich noch eine Fehlgeburt zur Welt – so etwas hatte sie noch nie gesehen, dass die Geburt erst nach mehr als 36 Stunden weiterging. Ich landete noch auf dem Röntgentisch und anhand der Bilder waren die Menschen sich sicher, dass nun alle Babys auf der Welt waren.

        

        

Ich habe die ganze Aufregung zum Glück gut weggesteckt und die beiden Kleinen, die später die Namen Ragnar (dunkleres Kitten) und Floki (helleres Kitten) bekamen, hatten die meiste Action einfach verschlafen. Kurz darauf zügelte ich meine Babys ins HomeOffice-Zimmer und habe seither alle Pfoten voll zu tun – die beiden legen jeden Tag an Gewicht zu und versuchen bereits jetzt, auf wackeligen Pfötchen irgendwohin zu krabbeln. Beide finden es überhaupt nicht lustig, von mir geputzt zu werden (und beschweren sich entsprechend lautstark 😅), von den Menschen am Bäuchlein gekrault zu werden, lieben sie hingegen umso mehr!

Eure Triss

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