Mein Statement

Meine Freunde

Nun endlich bin ich an der Reihe euch von meiner Odysee zu berichten und ich bin froh, dass ich bei Manu gelandet bin, denn sie gab mich nie auf!

Ich kam am 18. November in die Pflegestelle und war anfangs fit und gesund. Ich fand die vielen Jungs hier etwas Nerven zermürbend, doch konnte ich mich als Tricolor Mädel gut wehren. Anfangs Dezember crashte mein Immunsystem und ich wurde krank  – wirklich sehr krank! Alle hofften und beteten für mich und es brauchte mehr als eine Woche beim Tierarzt bis ich mich wieder einigermassen wohl fühlte.
Ich drufte zurück zu Manu, doch war ihr klar als sie mich sah, dass ich noch nicht über den Berg bin.

Tage mit Medis folgten – und glaubt mir – ich hasse es nun, wenn mir jemand Tabletten ins Mäulchen geben oder mir sonst an den Pelz will! Ich weiss mich meiner Haut zu wehren und mein Pflegemami fand heraus, wie sie mich trotzdem behandeln kann.
Am Kragen nehmen, wie das meine Mami beim Umzug machte, geht gar nicht. Manu hält mich am Köpfchen fest – haha, das geht nur noch solange ich so klein bin – und gibt mir die Medis ein. Doch ist sie wie auch ich froh, dass das alles bald ein Ende hat!

Ich musste nach meinem langen Aufenthalt beim Tierarzt erneut zu ihm. Eigendlich wäre meine Nabelbruch-OP für den 29. Dezember auf dem Plan gewesen, doch da weigerten sich die Tierärzte diese zu machen. Ich hätte enormen Durchfall, hiess es.
Abends holte mich Manu ab, und es zeigte sich dasselbe Bild wie einige Tage zuvor. Ich konnte nicht aufs Klo, obwohl ich wollte und musste.
Das Weekend durch schaute Manu zu, doch am Montag Morgen brachte sie mich erneut zum Tierarzt und er sollte endlich nachschauen, weshalb ich müsste doch nicht kann…
Aha, da fanden sie eine Verstopfung, die nur behoben werden konnte, wenn ich schlafe. Also wurde ich sediert, damit ich nichts spüre. Danke Leute, denn ich wäre euch an den Kopf gesprungen, hättet ihr die Verstopfung lösen wollen, wenn ich wach bin!

Am nächsten Morgen durfte ich wieder heim und da meine Muskeln auf diesen Eingriff reagiert haben und schon vorher strapaziert waren, brauchte es einen Einlauf – und zagg waren auch meine Kot-Probleme gelöst. Alle atmeten auf!

         

Ich durfe mich ein paar Tage erholen und am 14.1.21 hiess es erneut – Tierarzt Termin.
Was viele noch gar nicht wissen ist, dass ich mit einer enormen Bauchhernie – das ist ein sehr, sehr grosser Nabelbruch, in die Pflegestelle kam und alle wussten, dass man nicht bis 6 Monate warten kann um diesen zu behandeln.

Also war meine Odysee für alle gleichzeitig auch ein Spiessruten Lauf, denn mich nicht operieren zu können würde einem Todesurteil für mich gleich kommen.

Juhui, nun endlich, nach mehreren Tierarzt Aufenthalten und vielen Medikamenten war es am Dienstag soweit und alle schauten mich für gesund genug an, dass ich endlich operiert werden kann.
Als ich aufwachte war mein Bäuchlein nackig und nicht nur der Nabelbruch war weg – nein, ich wurde auch gleich kompett ausgeräumt, sodass ich nie mehr Junge haben kann. Nicht nur die Eileiter wurde entfernt, sogar die Eierstöcke wurden mir weggenommen.
Aber ganz ehrlich, mir ist das Wurscht und schon einen Tag später tobte ich mit Charlie wieder durchs Zimmer.

Mir geht es viel besser. Ich fühle mich wohl, erhole mich vom Eingriff und allen Strapazen und danke dafür, dass ich hier gelandet bin, wo man mich trotzt schlechter News vom Tierarzt nicht aufgab und für mich kämpfte.
Meine neuen Besitzer freuen sich auf mich und wenn alles klappt, darf ich übermorgen mit meinem Bruder umziehen.

Darauf freue ich mich sehr, denn meine Besitzer kamen wöchentlich 2x vorbei um mich und Charlie zu besuchen und zu verwöhnen. Die beiden sind überglücklich wenn wir Kätzchen umziehen dürfen!

         

Ich habe euch alle lieb, die an mich geglaubt und mich unterstützt haben!
Eure Pearl

PS: im neuen Daheim werde ich Lucy heissen und Charlie wird den Namen Milu tragen – doch für Manu die so sehr um uns gekämpft hat, sind wir halt weiterhin ihre Pearl und ihr Charlie

Eure Lucy (Pearl) und Milu (Charlie)

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