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Freunde, die Tür hat sich geöffnet!

Liebe Tagebuchleser

Mein Pflegemami hat entschieden, dass ich nun das ganze Haus erkunden darf. Da ich mich mit Hauskater Mogli super verstehe, klappt das richtig gut 🤗. Die ersten Tage habe ich mich allerdings noch nicht die Treppe hinunter getraut. Mein Zimmer ist nämlich ganz oben im Haus – und von dort geht es gleich zwei Stockwerke nach unten. Das war für mich ganz schön aufregend! Ich erkunde alles ganz genau und teile das auch lautstark mit. Doch bin ich manchmal etwas unsicher 😬. Bei jedem ungewohnten Geräusch, das ich nicht sofort einordnen kann, flitze ich lieber wieder zurück in meine vertrauten vier Wände. Mittlerweile stolziere ich aber selbstbewusst durchs ganze Haus – und das finde ich einfach grossartig! Mogli darf nach draussen. Wenn er wieder nach Hause kommt, freuen wir uns jedes Mal riesig und begrüssen uns mit einem liebevollen Kopf-“Bütschli” 😻.

         

         

Tagsüber verschlafe ich meistens den grössten Teil des Tages – oft im Keller. Dort steht eine tolle Kartonschachtel mit kuscheligen Decken, die extra als Schlafplatz eingerichtet wurde. Gerade bei diesen heissen Temperaturen ist es dort unten wunderbar kühl. Und das Beste daran: Ich werde überhaupt nicht gestört, denn die Familie hält sich nur selten im Keller auf 😅.

         

Am Abend, wenn mein Pflegemami es sich vor dem Fernseher gemütlich macht und Zeit für mich hat, schlafe ich besonders gerne bei ihr. Auch mit ihrem Mann verstehe ich mich bestens und kuschle sehr gerne mit ihm 😍. Ich putze mich, suche ihre Nähe und geniesse jede Streicheleinheit. Dabei schnurre ich zufrieden und miaue oft ganz leise, um zu zeigen: “Ich bin auch da.”

         

         

Nachts bleibe ich meistens bei ihnen, bis der kleine Zwerg zu ihnen ins Bett kommt. Dann ziehe ich mich wieder zurück und gehe meine eigenen Wege. Vor dem kleinen Knirps (18 Monate alt) habe ich nämlich noch etwas Angst 🙀. Ich kann ihn einfach noch nicht richtig einschätzen und verstecke mich, sobald ich ihn sehe. Mein Pflegemami respektiert das und achtet darauf, dass ich meine Ruhe habe. Der Kleine darf mir Hallo sagen und mir zuwinken. Unter Aufsicht hat er mich sogar schon ganz vorsichtig gestreichelt. Trotzdem bin ich dabei noch etwas verunsichert und erstarre. Etwas tun würde ich ihm aber nie – da ist sich mein Pflegemami ganz sicher 😊.

 

Ich bin froh, dass meine Angst akzeptiert wird. Wer weiss – vielleicht legt sich diese mit der Zeit noch und ich merke, dass mir der kleine Mensch gar nichts Böses will. Ich habe nämlich schon oft beobachtet, wie lieb Mogli mit ihm umgeht. Die beiden mögen sich sehr und auch der Kleine streichelt Mogli ganz sanft 😺.

Nächste Woche steht mein nächster Tierarzttermin an. Dann werden meine Zähne saniert 😕. Ich hoffe sehr, dass alles gut verläuft. Nach meiner Operation und meiner Genesung melde ich mich wieder bei euch.

Bis bald, eure Kiki 🐾

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