Minou hat’s geschafft!

Schon am Abend vor der Geburt merkte ich, dass sie etwas agressiver gegenüber meinen Jungs war. Sie fand es auch nicht toll, dass ich sie in ihr Zimmer buxieren wollte und blieb eisern bei mir im Schlafzimmer auf meinem  Bett liegen !                     In der Nacht um 2.00 h weckte sie mich mit einem heftigen Schmuseangriff… da wusste ich, dass es nun eeeeeeeendlich soweit war! Ohne zu murren setzte sich Minou in die Wurfbox neben meinem Bett und gemeinsam meisterten wir die Geburt!           Baby 1 kam kurz nach 3! Minou machte alles bestens… sie ist ja auch sehr erfahren. Fast eine Stunde hatte Minou dann Zeit für ihr erstes Baby, bevor die nächsten kamen . Alle wurden recht gut von Minou versorgt, nur bei zwei Babys brauchte sie etwas Hilfe! Aber sonst lief alles perfekt und die Kleinen krabbelten auch zügig an die Milchbar.                               Den

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Von Hungerstreik und Abschied (erzählt von Kiki)

Tagein – tagaus bekommen wir immer das gleiche Futter. Naja, manchmal ist es Huhn, manchmal Ente, manchmal Pute, aber schmecken tut alles gleich. Mein Bruder Elvis ist ganz verfressen, der stürzt sich sowieso auf alles, aber ich und meine Schwester Emma sind da etwas wählerischer .                     Und von Mama reden wir gar nicht, die bekommt ja sowieso ihr eigenes Futter, weil sie wohl irgendwie verzogen ist . Nach einer kurzen Besprechung beschliessen wir also gemeinsam in den Hungerstreik zu gehen. Wir rühren einfach nichts mehr an! Unsere Pflegemami ist am Verzweifeln. Jeden Tag stellt sie uns ein anderes Futter hin, manchmal sogar 10 verschiedene Schälchen. Sie redet uns gut zu, erzählt, dass wir unbedingt was essen müssen. Aber wir stecken nur mal kurz die Nase rein, drehen uns um und laufen wieder weg . Von rohem und gebratenem Pouletfleisch, von Leckerli’s und Eigelb, nichts rühren wir an. Als

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Ade Katzenstreu Sack

Hallo ihr Lieben Tja, es war wohl nur eine Frage der Zeit bis wir die Sieger sind! Wir haben es geschafft und nachdem Manu schon ausgezogen ist, musste heute auch der Katzenstreu Sack weichen! Ich, Gizmo habe meinen Kopf in die Henkel gestreckt, sodass Manu es mit der Angst bekam und entschied, dass es nun nicht mehr geht und sie den Sack ins Zwischenräumchen wegräumt. Sie möchte nicht, dass mir etwas geschieht – ist sie nicht lieb und rücksichtsvoll? Für mich wäre es echt lustiger gewesen der Sack wäre im Zimmer verblieben, denn heute habe ich meine Gymnastik Übungen darauf vollführt und das hat echt Spass gemacht . Gizmo                       Spike                       Tito                     Caio           Tja, man kann leider nicht immer alles haben, doch zeigen wir jeden Tag mehr, dass wir kleine Jäger sind und das Kämpfen lernen. Spielerisch greifen wir uns gegenseitig an,

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Minou macht es spannend!

Zwei Wochen ist Minou nun schon bei mir in der Pflegestelle und hat sich recht gut und schnell an das Leben in der Wohnung gewöhnt. Sie war die ersten Tage in ihrem Zimmer zum Eingewöhnen, wollte mich dort aber immer öfter nicht mehr gehen lassen. Da sie auf dem Bauernhof auch Kontakt mit Büsis hatte, liess ich sie in die Wohnung. Ein paarmal wurde gefaucht, aber schnell waren die Regeln klar! Minou ist die neue Chefin hier !                     In meinem Schlafzimmer hat sie sich am wohlsten gefühlt und dort das weiche kuschelige Bett für sich entdeckt, welches sie eisern verteidigt. Minou’s Reich ! Auch in der Nacht kuschelte sie gerne bei mir im Bett, lautes wohliges Schnurrlen ertönte dann. Einfach pure Zufriedenheit, die sie auch zeigte!                     Oft habe ich aber auch den Eindruck, dass sie etwas vergesslich wirkt und etwas fragend in die Welt staunt… so

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Viel Unsinn im Kopf

Liebe Tagebuchleser Zur Zeit stelle ich ein bisschen viel Unsinn an. Also, für mich ist es toll und macht Spass, aber meine Pflegmami hat nicht so grosse Freude. Alles was ich nehmen und womit ich spielen kann, ist unsicher vor mir. Da kann es schon sein, dass wenn etwas liegenbleibt, das bald am Boden liegt und damit gespielt wird. Bei meiner Pflegmami im Zimmer räume ich das ganze Nachttischli ab, im Wohnzimmer wird das Wohnzimmertischli abgeräumt . Es ist ja nicht so, dass ich zu wenig Spielzeug oder Beschäftigung habe, aber das ist halb so interessant wie das was ich «klauen» kann.                     Ich bekam diese Woche sogar noch ein neues Spielzeug. Eine Bällebahn. Die ist aber im Moment nicht interessant. Normalerweise bin ich ja nicht so, dass ich alles abräume, aber ich kann nicht anders. Ich mache dies auch nur wenn Mami zu Hause ist. Wenn ich alleine

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Schmusetiger

Liebe Tagebuchleser Schon wieder gibt’s Neues von uns drei zu lesen. Wir spielen sehr oft und lieben es auf dem Balkon zu sünnele. Sandor hat sehr viel Vertrauen gefasst und ist nun schon fast so wild wie ich .                               Wir beide spielen sehr gerne und zusammen raufen wir auch immer wieder. Doch wirklich weh tun wir uns nicht .                     Jamie ist der Oberschmuser von uns. Sobald er unsere Pflegemama sieht, lässt er gleich den Motor an und schnurrt ausgiebig . Er lässt sich stundenlang streicheln, doch manchmal hilft er, mit uns beiden zu spielen. Jamie ist sehr gerne irgendwo am Faulenzen und braucht meistens eine Extra-Einladung für unser Spielrunden. Doch wenn er richtig loslegt, werden wir zu grossen Raubkatzen. Jamie liegt am liebsten im Blumentopf mit Katzengras und nagt sehr gern daran.                     Auch ich mag das sehr. Ich bin meistens die ganze Nacht

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Grosser Wechsel

Liebe Tagebuchleser Wir haben euch ganz viel zu erzählen. In der letzten Woche ist einiges geschehen, doch uns hat das nicht weiter gestört . Letzten Samstag zügelten wir in eine neue Pflegestelle. Dort haben wir uns super eingelebt. Wir spielen sehr gerne und auch das Kuscheln kommt nicht zu kurz . Ich und meine Brüder sind eine lustige Rasselbande. Wir verstehen uns super und spielen viel zusammen. Vor allem mit Felix (Loki) verstehe ich mich blendend.                               Odin hatte am meisten Mühe mit dem Wechsel, doch auch er hat sich nun eingelebt. Er spielt gerne mit Thor. Thor jedoch tat der Wechsel gut. Er ist aufgetaut und mittlerweile ein kleiner Schmuser. Wenn er beim Spielen Vollgas gibt, merkt man den Grössenunterschied schon noch. Doch ein Überraschungsangriff von mir und auch er ist wieder am Boden. Felix liebt es die beiden zu verkloppen. Ich hingegen bin eine kleine Kletterkünstlerin

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Neo’s Einzug

Liebe Tagebuchleser Ich möchte mich gerne vorstellen: Mein Name ist Neo und ich wohne seit ein paar Tagen in meiner neuen Pflegestelle. Ich wurde auf ungefähr 10 Jahre geschätzt und habe eine schöne grau-weisse Fellzeichnung.           Kurz zu meiner Geschichte: Ich wurde vor einer Woche in der Nähe von Nottwil aufgefunden und nette Menschen haben mich dem Verein anvertraut, und so bin ich nun hier gelandet. Man vermutet, dass ich einige Zeit ohne festes Zuhause gelebt habe. Meine Zähne und mein Gewicht sprechen dafür . Und trotzdem habe ich die Freude an den Menschen nicht verloren – und bringe ihnen viel Vertrauen entgegen.           Routinemässig hat mich meine Pflegemama am nächsten Tag zum Tierarzt gebracht. Ich wurde geimpft, getestet und ein paar Zähne wurden mir auch entfernt. Aber ich bin ein robustes Kerlchen und erhole mich bereits davon . Meine Pflegemama würde mich folgendermassen beschreiben: ruhig, aufgeschlossen, mutig, zahm und

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Edi’s erster Tierarztbesuch

Da der kleine Edi noch sooo klein ist, nahm ich die kleinste Transportbox, die ich fand. Selbst darin hätte er noch mindestens zweimal Platz gehabt. Ihn störte das aber gar nicht .                     Wir machten also eine kleine Reise mit dem Zug Richtung Tierarzt. Dies war sogar für mich sehr interessant. Im Zug habe ich die Box etwas geöffnet, Edi wollte unbedingt ein bisschen rumklettern. Eine Mitfahrerin hat es auch ganz witzig gefunden, wie der Kleine versuchte, aus der Box zu kommen. Er war ganz aufgeregt .                     Beim Tierarzt mussten wir leider sehr lange warten, weil noch ein Notfall reinkam. Der kleine Racker war dann auch schnell mal müde und wollte wohl ein wenig Kraft sammeln. Als wir dann endlich dran kamen, war er ein ganz tapferes kleines Kerlchen. Zuerst kam der Leukose Test, die Nadel war fast grösser als Edi selber. Aber er war tapfer und

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Das Klo Schäufelchen ist unser!

Hallo liebe Leser Heute berichte ich, Caio mal von unseren Abenteuern. Denn ich bin ein kleiner, verwegener Kerl der Manu und Margot immer daran hindert ihren Job zu erledigen. Leider ist nie die Kamera mit dabei, um zu zeigen wie tollkühn ich bin. Aber glaubt mir, es kostet Nerven um mich herum das Zimmer zu putzen oder die Klos zu reinigen . Jeden Morgen wenn bei uns sauber gemacht wird helfe ich ganz toll mit. Ich setze mich ins Klo, sodass es unmöglich ist die Hinterlassenschaften heraus zu nehmen, oder ich setze mich ins Klo Schäufelchen und lasse mich darin transportieren. Doch so kann keiner putzen, dass ist einfach unmöglich und Manu sitzt manchmal minutenlang einfach nur da, redet mir gut zu, dass es doch andere Beschäftigungsmöglichkeiten gäbe und ich mich endlich verziehen soll. Das ignoriere ich gelassen, denn ich finde, Helfer kann man immer brauchen oder seid ihr nicht

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Nala’s erste Woche

Durch den ganzen Stress mit Tierarztbesuch und Fahrt von A nach B brauchte Nala einige Tage, bis sie sich eingewöhnt hatte. Zuerst war sie alles andere als aktiv, lag meistens nur herum und wollte sich nicht gross bewegen .                               Aber schon nach drei Tagen änderte sie sich komplett, begann zu spielen und wurde viel aktiver . Sie liebt es mit Bällen und Spielmäusen zu spielen. Das kleine, komische runde grüne Ding (siehe Bilder) wurde ihr absolutes Lieblingsspielzeug. Damit könnte sich sich den ganzen Tag beschäftigen.                       Auch ihrem Auge geht es schon besser. Leider wird es aber nie ganz normal aussehen, dafür wurde es zu spät behandelt. Aber sie kommt sehr gut damit klar. Das Auge ist auch nicht blind, sie sieht einfach nicht so gut damit wie mit dem gesunden. Stressbedingt kann es auch mal tränen, z.B. als ich ihr die Wurmtablette eingeben musste (denn

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Gute Neuigkeiten

Nun sind wir schon wieder eine gute Woche älter geworden und entsprechend gewachsen. Ich wiege schon bald ein Kilo, aber Django hat mich spielend überholt. Er ist schliesslich auch ein Bub und muss zeigen was er hat.           Heute war ein schrecklicher Tag. Alles begann ganz friedlich, doch dann kam Manu und mit dem Frieden war es vorbei. Sie kam auf die blödsinnige Idee, dass jetzt eine weitere Wurmkur fällig sei. So ein Quatsch . Der habe ich es aber gezeigt. Sie hat mich auf den Rücken gelegt und das geht gar nicht. Ich habe mich mit allen Kräften gewehrt bis sie mich loslassen musste, denn gegen mich hatte sie keine Chance . An diesen Tag wird sie noch einige Zeit denken, denn es dauert bestimmt einige Tage bis alle Kratzer verheilt sind. Natürlich habe ich nachher die Pille ohne Theater zu machen geschluckt, denn es geht auch ohne Gewalt

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