Unterfordert

Liebe Leser Im Moment weiss ich gar nicht, was ich euch erzählen soll. Es passiert einfach nichts Spannendes. Ich verbringe Tag für Tag in meiner Pflegestelle. Ich bin froh, dass es mir sehr gut gefällt und ich es hier gut habe. Da ich hier momentan die einzige bin, werde ich natürlich auch sehr verwöhnt. Es ist ja nicht so, dass ich nicht ein Kumpelchen vermissen würde .           Ich ärgere und terrorisiere meine Pflegeeltern in der Nacht ja immer noch ein bisschen. Wenn die Tür zum Schlafzimmer zu ist, finde ich das gar nicht cool und beginne zu singen. Deshalb wäre ich froh, wenn ich endlich einen Spielkameraden bekäme. Leider reissen sich die Leute nicht gerade um mich und ich weiss, dass es noch etwas dauern kann bis es vielleicht mal passt . So verbringe ich weiter meine Tage in der Pflegestelle und werde immer wieder ein bisschen gefordert, damit

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Allein gelassen

Liebe Leser Ich bin’s mal wieder. Diese Woche hatte ich gar keine Freude . Meine Pflegmami ist ein paar Tage verreist und so schaute eine Nachbarin zu mir. Ich schaute komisch, als plötzlich eine fremde Frau bei der Tür stand und nicht meine Pflegmami herein kam. Ich traute ihr am Anfang noch nicht ganz, ihr wisst ja, gegenüber fremden Personen bin ich noch zurückhaltend. Sie stellte mir den Napf mit dem Futter hin, wechselte das Wasser, machte mein Klo sauber und dann ging sie wieder.           Am 2. Tag sprang ich dann schon zur Tür, ich dachte natürlich es sei meine Pflegmami, aber sie war es schon wieder nicht . Ich dachte mir, dass ich mich wohl mit der Nachbarin anfreunden muss. Sie versuchte mich ein bisschen mit Leckerlis zu locken. Die nahm ich natürlich gerne. Danach spielte sie ein bisschen mit mir und war eine ganze Weile bei mir

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Unbändige Energie

Liebe Tagebuchleser Letztes Mal habe ich euch ja von meiner neuen Beschäftigung erzählt. Leider hat es noch nicht gebessert und ich habe immer noch Flausen im Kopf . Meine Pflegmami verzweifelt fast und hat alles aufgeräumt und verräumt, damit ich nichts mehr finde . Somit bin ich fast gezwungen, meine Spielsachen zu benutzen. Das ist aber voll öde, deshalb suche ich immer wieder nach neuen „Spielsachen“. Die neue Bällebahn ist auch immer noch nicht so interessant.                      Ich muss sagen, meine Pflegmami gibt sich so Mühe . Sie nimmt sich jeden Tag Zeit, um mit mir zu spielen. Sie versucht mich mit dem Bälleli in der Bahn zu locken. Aber irgendwie verstehe ich das Prinzip noch nicht . Am liebsten spiele ich halt mit den grossen Bällen oder mit den vielen Spielangeln. Mit den Bällen spiele ich auch viel alleine und jage sie durch die ganze Wohnung. Abends, wenn

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Viel Unsinn im Kopf

Liebe Tagebuchleser Zur Zeit stelle ich ein bisschen viel Unsinn an. Also, für mich ist es toll und macht Spass, aber meine Pflegmami hat nicht so grosse Freude. Alles was ich nehmen und womit ich spielen kann, ist unsicher vor mir. Da kann es schon sein, dass wenn etwas liegenbleibt, das bald am Boden liegt und damit gespielt wird. Bei meiner Pflegmami im Zimmer räume ich das ganze Nachttischli ab, im Wohnzimmer wird das Wohnzimmertischli abgeräumt . Es ist ja nicht so, dass ich zu wenig Spielzeug oder Beschäftigung habe, aber das ist halb so interessant wie das was ich «klauen» kann.                     Ich bekam diese Woche sogar noch ein neues Spielzeug. Eine Bällebahn. Die ist aber im Moment nicht interessant. Normalerweise bin ich ja nicht so, dass ich alles abräume, aber ich kann nicht anders. Ich mache dies auch nur wenn Mami zu Hause ist. Wenn ich alleine

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Schlaflos in…

Hallo liebe Leser Ich bekam von meiner Pflegmami einen neuen Namen, sozusagen einen Übernamen. Ich erzähle euch einmal wie es dazu kam.           Seit ein paar Wochen bin ich sehr unruhig in der Nacht. Wenn meine Pflegmami am Abend ins Bett geht und die Türe vom Schlafzimmer schliesst, habe ich erst mal kein Problem damit. Sobald ich aber in der Nacht aufwache und ein bisschen herumspaziere, bleibe ich vor der Tür sitzen und mache ein wenig Lärm . Ich miaue ganz laut und höre nicht auf bis die Tür aufgeht. Wenn ich dann einmal drin bin, springe ich aber auf dem Bett herum und spiele sonst im Zimmer rum, anstatt mich ins Bett von meiner Pflegmami zu kuscheln. Dies mache ich aber auch, wenn die Tür abends offen bleibt. Das findet sie natürlich nicht so toll, weil sie gerne schlafen möchte. So kam es, dass ich den Übernamen «Terrorbüsi» bekam

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Keine Angst vor Gewitter

Hallo liebe Tagebuchleser Endlich ist das schöne Wetter da und ich geniesse jede Sekunde, die ich auf dem Balkon zu verbringen kann . Ich habe mich am Anfang ja nicht so raus getraut, aber jetzt ist es fast kein Problem mehr. Letzte Woche, als am Abend ein heftiges Gewitter kam,  blieb ich sogar draussen und hatte keine Angst vor dem Donner und den Blitzen. Erst als es heftig regnete und ich wahrscheinlich nass geworden wäre, verliess ich meinen Platz . Ich beobachtete das Ganze dann von drinnen. Als es aufgehört hat bin ich wieder raus und hatte aber schnell nasse Pfötchen, weil alles nass war. Zum Glück trocknete alles schnell und so konnte ich wieder rumstrolchen.                     Am Abend wenn es anfängt zu dämmern, jage ich immer die grossen Käfer, meine Pflegmami hat mir gesagt, dass seien wohl Junikäfer. Die schnappe ich mir und bringe sie dann hinein um

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Was für ein Schreck

Liebe Leser Diese Woche hatte meine Pflegmami nicht so Freude an mir. Ich war mal wieder am rumklettern und erkunden, was ich alles so besteigen kann . Als ich von meinem Katzenbaum auf den Schrank sprang, entdeckte ich ein Regal, das zwischen einer Wand und dem Kleiderschrank sozusagen „eingeklemmt“ war. Es hat nicht so eine grosse Fläche. Sind nur CD’s darin.           Ich hatte dieses noch gar nie gesehen und war neugierig. Ein paar Schritte und ich stand mit den Vorderpfoten auf dem Ding. Da es nicht breit war, kam es mir ein bisschen wackelig vor . Da ich nicht Platz hatte um ganz darauf zu springen, wollte ich zurück auf den Schrank. Und da passierte es. Das Regal wurde durch meinen Rückzug in Bewegung gesetzt und kippte nach vorn. Einen Riesenkrach gab es und ich bin ziemlich erschrocken und rannte wie eine Furie ins Wohnzimmer .           Dort sass

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Lieblingspielzeug

Liebe Tagebuchleser Hier bin ich schon wieder. Die Zeit rast nur so. In meinem letzten Beitrag habe ich Euch ja erzählt, dass ich die Fäden von der Kastration entfernen konnte . Ich war ja so froh darüber, denn diese juckten immer so fürchterlich und ich sollte ja nicht an der Naht lecken.            Endlich durfte ich offiziell wieder richtig herumtoben und spielen. Ich habe Euch nämlich noch gar nicht von meinem Lieblingsspielzeug, dem Schmetterling, erzählt. Solange ich die Fäden drin hatte, konnte ich nicht mit ihm spielen. Das wäre nicht gut gewesen und ich sage euch auch warum . Mein Lieblingsspielzeug läuft mit Batterie, das heisst, er fliegt an einem Draht im Kreis herum und ich muss ihn versuchen zu fangen. Das wird immer eine wilde Angelegenheit und ich kann mich fast Stunden mit diesem Ding beschäftigen. Da ich immer so wild bin, musste meine Pflegmami schon ein paarmal den

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Schon wieder Tierarzt….

Hallo, ich bin’s mal wieder, Eure Baghira Diese Woche musste ich nochmals zum Tierarzt. Aber zum Glück nichts Schlimmes. Musste nur die Fäden von meiner Kastration entfernen lassen. Das tat überhaupt nicht weh. Ich hatte zuerst noch meine Bedenken, aber die verschwanden bald. Die haben mich auch ein wenig hereingelegt . Ich dachte sie würden mich am Bauch kraulen und legte mich hin, aber das war nur zur Hälfte so wahr. Die Assistentin kraulte mich schön und die Tierärztin entfernte dabei die Fäden. Da es aber gar nichts schlimm war, nahm ich es ihnen auch nicht übel, dass ich ein wenig verarscht wurde. Die Tierärztin war sehr zufrieden mit der Naht. Sie sah sehr gut aus und ist schon schön verheilt. Es hat sich zwar eine kleine Beule gebildet, das ist aber nicht schlimm. Die Tierärztin hat gesagt, das kann es geben. Man sollte es einfach beobachten und bis in

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Neue Entdeckungen

Hallo liebe Leser Ich weiss gar nicht, was ich Euch erzählen soll! Es passiert im Moment so gar nichts. Ich verhalte mich eigentlich jeden Tag immer gleich. Essen, schlafen und spielen.           Zwischendurch entdecke ich aber doch hin und wieder Neues. Diese Woche, zum Beispiel, bin ich das erste Mal auf dem Balkon gewesen . Ich traute mich nie richtig rauszugehen, sicher auch weil es nicht so warm war. Aber ich muss sagen, es ist ziemlich spannend. Ich beobachte manchmal die Katze, die unten im Garten herumspaziert, oder die Vögel, die vor meiner Nase durchfliegen. Manchmal auch die Menschen, die so herumlaufen. Wenn ich aber laute Geräusche höre verziehe ich mich dann doch lieber wieder nach drinnen .           Als ich den Balkon erkundete, sah ich auch, dass das Fenster vom Schlafzimmer offen war. Ich dachte mir, das ist eine gute Möglichkeit um einmal zu testen, ob es lustig ist

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Die Woche fing harmlos an…

Hallo liebe Tagebuchleser Meine Woche fing ganz gut an. Dann plötzlich, am Donnerstagmorgen, merkte ich, dass etwas nicht stimmt . Ich bekam am Morgen kein Futter und meine Pflegemami wurde ein bisschen nervös und schaute immer wo ich mich befand. Es kam mir vor, als möchte sie mich bald einmal einfangen. Meine Vermutung bestätigte sich dann. Sie nahm mich hoch und sagte zu mir, dass wir jetzt zum Tierarzt fahren werden um mich zu kastrieren. Die Kastration verlief gut und ich habe alles auch gut überstanden .            Ich werde jetzt natürlich ziemlich verwöhnt. Ich durfte sogar bei Mami im Bett schlafen, denn das darf ich sonst eigentlich nicht unbedingt. Aber sie hatte ein bisschen Erbarmen mit mir, als ich vor ihrer Tür sass und sie mit meinen Kulleraugen ansah . Sie kümmert sich wirklich sehr gut um mich, so habe ich fast vergessen, dass ich eine Operation hinter mir habe.

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Besuch beim Tierarzt

Hallo zusammen Heute erzähle ich Euch wieder ein bisschen von meiner Zeit in der Pflegestelle. Diese Woche ging es ab zum Tierarzt für meine erste Impfung. Meine Pflegemami wollte mich in die Transportbox stecken, doch als ich merkte, was sie vorhatte, versteckte ich mich hinter dem Sofa . Dort kam sie natürlich nicht hin. Ich hörte noch wie sie gerufen hat, „Baghira, nur nicht hinter das Sofa“. Zum Glück hatten wir genug Zeit. Meine Pflegemami fand dann doch irgendwie einen Weg mich hervorzulocken und schwups hatte sie mich. Ich finde die Box ja immer noch nicht cool, aber bin ruhig wenn ich einmal drin bin. Beim Tierarzt angekommen untersuchte er mich zuerst, da man ja noch vermutet hatte, dass ich trächtig sein könnte. Das hat sich aber jetzt nicht bestätigt und somit konnte ich geimpft werden. Ich war sehr tapfer und habe gar nichts gemerkt von der Spritze . Ich

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