die Badewanne

Liebe Leserinnen und Leser Gestern hatte ich einen grauenhaften Start in den Tag. Ich hatte mir einen neuen Schlafplatz ausgesucht. In der Badewanne. Hinter dem Duschvorhang. Ich war unsichtbar, für jeden Unwissenden, der das Badezimmer betreten würde. Leider war ich auch für meine Katzen-Mama unsichtbar. Als sie sich um 6 Uhr früh noch halb verschlafen ins Badezimmer schleppte, ahnte ich ja nicht, was mich da erwartete. Geistesabwesend griff sie über mich hinweg und drehte wie jeden Morgen das Wasser auf, damit es schön warm war, wenn sie sich darunter stellte. Ich hatte ja keine Vorstellung davon, wie kalt und nass Wasser tatsächlich ist. Panisch sprang ich also hoch und in den Duschvorhang, der mir blöderweise im Weg war, und riss diesen mit auf meine Flucht, welche klitschnass durch das ganze Wohnzimmer verlief und dann im Schlafzimmer endete, als ich aufs Bett sprang. Meine Katzen-Mama hatte den Herzinfarkt ihres Lebens, denn

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Eingelebt

Liebe Leserinnen und Leser Ich wohne nun schon seit einer Weile in der Pflegestelle Cat’s Curia und habe mich prächtig eingelebt. Anfangs war ich etwas misstrauisch, wenn man mich zu lange streichelte, doch mittlerweile liebe ich es, lange und ausgiebig gekrault zu werden. Ich habe einen gesunden Appetit, welcher morgens besonders viel Aufmerksamkeit verlangt . Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, doch ich spiele immer noch sehr gerne mit meinem Katzenspielzeug, ganz besonders wenn es nach Katzenminze riecht. Tagsüber liebe ich es, am Fenster zu schlafen und Vögel zu beobachten, doch sobald mein Dosenöffner nach Hause kommt bin ich Feuer und Flamme, um meine Energie etwas auszutoben. Manchmal kratze ich zwar noch gerne am Sofa, egal wie müde ich bin, doch seit ich mich mit dem Kratzbaum angefreundet habe mache ich das nur noch zwischendurch, um sicher zu stellen, dass das Sofa immer noch als Notlösung funktionieren würde .

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Abschied

Liebe Leserinnen und Leser Am Sonntagnachmittag wurde ich von einem freundlichen Paar besucht, welche sich auf meinen Fotos schon in mich verliebt hatten. Anfangs war ich etwas schüchtern und habe mich lieber versteckt, doch nach einer Weile wurde ich dann doch neugierig und habe die beiden neuen begrüsst. Es ging nicht lange bis man meine Schwachstellen entdeckt hat und ich mich schnurrend auf den Rücken gedreht habe, um ganz viele Streicheleinheiten einzuheimsen. Nach gut zwei Stunden mit mir und mit meinem Pflegedosenöffner war schnell klar, dass ich gut in das neue zu Hause passen würde, nicht zuletzt weil mich dort ein Spielgefährte erwarten würde. Nun lebe ich schon eine Weile im neuen zu Hause und fühle mich schon sehr wohl. Es brauchte zwar etwas Zeit, doch jetzt schmuse ich gerne auf dem Sofa und melde mich mit meinem zarten Miau zu Wort, wenn ich Aufmerksamkeit möchte. Meine neue Familie ist

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Plüschmaus und Aufmerksamkeit

Liebe Tagebuchleserinnen und -leser Seit meiner Ankunft hier werde ich immer entspannter und erschrecke nicht mehr ganz so schnell, wenn jemand aufsteht oder sich auf mich zubewegt. Ich liebe es, Vögel von meinem Kratzbaum am Fenster aus zu beobachten, und jage liebend gerne den Plüschmäuschen hinterher. Mein Lieblingsplatz ist eine Decke auf dem Sofa, von wo aus ich alles im Blick habe und trotzdem schnell auf dem Kratzbaum hochklettern kann . Morgens mache ich mich lautstark bemerkbar, um meine Streicheleinheiten einzufordern, und dann mich dann schnurrend zusammen zu rollen. Mein Fell muss natürlich regelmässig gekämmt werden, was ich zwar nicht so mag aber immer mal wieder über mich ergehen lasse . Bald werde ich besucht und ich hoffe, dass ich die richtigen Menschen für mich finde, auch wenn es mir hier gefällt, freue ich mich auf einen Lebensplatz, an dem ich meine restliche Zeit als Katze verbringen kann .  

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ganz entspannt

Liebe Leserinnen und Leser Mittlerweile fühle ich mich in meiner Pflegestelle pudelwohl. Anfangs habe ich mich lieber zurückgezogen, wenn die Wohnungstüre aufging, aber jetzt komme ich neugierig aus meiner Schlafecke, um die Besucher zu begrüssen . Ich liebe es, abends im Bett zu kuscheln und so viel Platz wie möglich zu beanspruchen. Diese Woche habe ich zum ersten Mal mein Katzenbett benutzt und mich darin herrlich wohl gefühlt, doch ich habe es dann doch vorgezogen, mit meinem Menschen auf der Couch zu liegen . Liebe Grüsse, eure Cremi            

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Schüchterne Schmusekatze

Liebe Leserinnen und Leser Ich bin nun rund zwei Wochen in der Pflegestelle Cat’s Curia und habe mich mittlerweile gut eingelebt. Anfangs war ich noch unsicher und habe mich nur für kurze Zeiten unter dem Sofa hervorgetraut, doch jetzt sitze ich gerne bei meinen Menschen und beobachte sie aufmerksam . Ich bin immer noch etwas schreckhaft, wenn sich irgendetwas plötzlich bewegt, doch das hält mich nicht davon ab neugierig die Wohnung zu erkunden und den Vögeln auf dem Balkon zuzuschauen. Ich liebe es gekrault zu werden, und sollte mein Mensch mal zu früh damit aufhören, mache ich ihn lautstark darauf aufmerksam. Spielen kann ich sehr gut, jedoch kuschle mich lieber mit meinem Menschen auf die Bettdecke, um zahllose Streicheleinheiten zu empfangen . Meistens bin ich noch etwas skeptisch, wenn sich die Wohnungstüre öffnet und halte mich lieber etwas zurück, doch sobald Gäste angekommen sind und sich aufs Sofa setzen, komme

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