Normalität eingekehrt

Mit schwerem Herzen, hat sich meine Pflegefamilie in die Ferien abgemeldet und mich meinen Nachbars-Betreuer überlassen. Die Sorge war unbegründet, wurde ich doch mehrmals täglich besucht, gefüttert und gepflegt. Trotzdem brauchte ich ein paar Tage, bis ich meine „Familie“ nicht mehr miauend suchte, kaum ass und mich vor dem neuen Besuch verkroch. Aber schliesslich konnte ich dem Charme der Ferienbetreuern und dem Hunger nicht mehr widerstehen und die Woche verlief einwandfrei .
So war dann meine Pflegefamilie freudig überrascht, als ich sie auf dem Vorlegeteppich bereits erwartete.

Unterdessen schaue ich gut, dass sich meine Menschlein nicht mehr davon machen, ich bin sehr anhänglich, anständig und finde auch die Kinder gar nicht mehr sooooo gfürchig. Sie haben mich auch bereits mit dem Gspändli „Pitschi“ bekannt gemacht – nun gut, es ist nur aus Plüsch, sieht aber doch noch hübsch aus (Foto 1).
Wenn es mir rundum wohl ist, fläze ich genüsslich auf dem Rücken und schlafe sogar so eine Runde (Foto 2 und 3). Tragen lasse ich mich noch immer nicht gerne, aber ich halte es schon mal 2 Minuten aus – was man nicht alles macht für seine Familie .

Mein Rhythmus hat sich klar eingestellt: morgens bis zur Fütterung tigere ich umher, dann schlafe ich bis zum Mittag gerne wieder, bis der Hunger mich weckt. Den Nachmittag geniesse ich in der Nähe meiner Familie, lasse mich schmusen und bürsten und freue mich auch über Mäusespiele. So verweile ich dann gerne bis in die Nacht, bis die Lichter gelöscht werden. Toll finde ich die Ausflüge auf den Balkon, vor allem seit die Vögel zwitschern wie wild. Leider bin ich zwar noch sehr flink, aber meine Sprungkraft ist nicht so gut, womit die Flattertiere nichts zu befürchten haben vor mir .
Die bereits verarbeiteten Vögel in Sauce munden mir eh besser .

Eure Butzli

 

         

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